Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Kostenloser Versand ab 55€ (AT)
Versand spätestens am nächsten Werktag
über 8000 Produkt
Bequemer Kauf auf Rechnung
Hotline Online Shop +43 (1) 343 43 53
Heuschnupfen & Allergie – Welche Behandlung hilft wirklich?

Heuschnupfen & Allergie – Welche Behandlung hilft wirklich?

Geschätze Lesezeit: 7 Minuten

Heuschnupfen & Allergie – welche Behandlung hilft wirklich?

Wenn die Nase läuft, die Augen jucken und Niesanfälle den Alltag bestimmen, steckt häufig eine Pollenallergie dahinter. Mit der richtigen Kombination aus Therapie, Alltagstipps und Beratung bekommst du deine Allergiesaison meist deutlich besser in den Griff.

Tipp: Wenn du jedes Jahr zur gleichen Zeit Beschwerden hast, lohnt sich ein früher Start – am besten schon bei den ersten Anzeichen.

Symptome & Ursachen: Was passiert bei einer Allergie?

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose Stoffe wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelsporen. Der Körper bildet Antikörper und schüttet bei Kontakt u. a. Histamin aus – das führt zu typischen Beschwerden.

Typische Symptome bei Heuschnupfen

  • Nase: Niesen, laufende oder verstopfte Nase, Druckgefühl
  • Augen: Juckreiz, Rötung, Tränenfluss
  • Haut: Juckreiz, Rötungen, Quaddeln
  • Allgemein: Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, „wie erkältet“ fühlen

Viele unterschätzen die Belastung: Anhaltende Beschwerden können Schlaf, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.

Allergie oder Erkältung – wie erkennst du den Unterschied?

Heuschnupfen wird häufig mit einer Erkältung verwechselt. Ein paar Merkmale helfen bei der Einordnung:

  • Allergie: wässriger, klarer Schnupfen, häufig starker Juckreiz (Nase/Augen), oft ohne Fieber
  • Erkältung: eher zähes Sekret, Halsweh/Gliederschmerzen häufiger, Verlauf meist 7–10 Tage
  • Saisonalität: wiederkehrende Beschwerden zur gleichen Jahreszeit sprechen eher für Pollen

Wenn du unsicher bist oder die Beschwerden neu auftreten: Lass dich beraten – insbesondere, wenn Atembeschwerden hinzukommen.

Welche Behandlung hilft? Optionen im Überblick

Ziel der Behandlung ist, die Histaminreaktion zu dämpfen und Entzündungen an den Schleimhäuten zu reduzieren. Je nach Beschwerden ist eine Kombination sinnvoll.

1) Antiallergika (Tabletten)

Moderne Antihistaminika helfen besonders bei Niesen, laufender Nase, juckenden Augen und Hautreaktionen. Viele sind gut verträglich – manche können dennoch müde machen.

Praxis-Tipp: Wenn du tagsüber müde wirst, sprich mit uns über Alternativen oder Einnahmezeitpunkt.

Zu unseren Antiallergika

2) Augentropfen bei Allergie

Bei juckenden, geröteten oder tränenden Augen bringen antiallergische Augentropfen oft schnelle Erleichterung. Wichtig ist eine regelmäßige Anwendung – und bei Kontaktlinsen die passende Auswahl.

Zu unseren Augentropfen bei Allergie

3) Nasensprays bei Allergie

Nasensprays wirken direkt an der Nasenschleimhaut und sind besonders hilfreich bei verstopfter Nase. Es gibt kortisonfreie Varianten und – bei stärkeren Beschwerden – kortisonhaltige Sprays.

Tipp: Die korrekte Anwendung ist entscheidend. Wenn du möchtest, zeigen wir dir in der Apotheke die richtige Sprühtechnik.

Wichtiger Hinweis

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen online nicht verkauft werden. Bei stärkeren Beschwerden oder wenn kortisonhaltige bzw. andere rezeptpflichtige Therapien nötig sind, beraten wir dich gerne persönlich in unseren Apotheken.

Zur Apothekenübersicht & Beratung

Zu unseren Nasensprays bei Allergie

4) Juckreizlindernde Produkte

Wenn die Haut reagiert, helfen je nach Situation kühlende Gele, beruhigende Cremes oder antiallergische Pflege. Besonders bei Kindern ist eine passende Produktauswahl wichtig.

Zu juckreizlindernden Produkten

Wann solltest du starten – und wann zum Arzt?

Früh starten lohnt sich

Ein häufiger Fehler: Viele beginnen erst, wenn die Beschwerden schon stark sind. Bei bekannter Allergie ist ein früher Start – bereits bei den ersten Anzeichen – oft deutlich wirksamer.

Diese Warnzeichen solltest du ernst nehmen

  • Atemnot, pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust
  • starke, anhaltende Beschwerden trotz Behandlung
  • unklare oder neue Symptome
  • Verdacht auf allergisches Asthma

In diesen Fällen ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Für die passende Begleittherapie und Anwendungstipps sind wir natürlich ebenfalls da.

Fazit: Allergie muss nicht den Alltag bestimmen

Mit einer gezielten, frühzeitigen Behandlung lassen sich Heuschnupfen-Beschwerden meist deutlich reduzieren. Entscheidend ist die passende Kombination aus Tabletten, lokalen Anwendungen (Augen/Nase) und guter Beratung.

Zu passenden Produkten in der Kategorie Allergie & Heuschnupfen  |  Persönliche Beratung in unseren Apotheken

FAQ – häufige Fragen zu Heuschnupfen

Wie lange dauert eine Pollenallergie?

Solange das auslösende Allergen in der Luft ist – je nach Pollenart mehrere Wochen bis Monate.

Machen Allergietabletten immer müde?

Moderne Präparate verursachen seltener Müdigkeit, individuelle Unterschiede sind dennoch möglich. Wenn du tagsüber müde wirst, beraten wir dich gerne zu Alternativen.

Kann man eine Allergie „heilen“?

Eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) kann langfristig helfen – sie erfolgt ärztlich begleitet.

Kann sich eine Allergie verschlimmern?

Ja. Unbehandelte Allergien können sich ausweiten und das Risiko für allergisches Asthma erhöhen. Wenn Atembeschwerden auftreten, lass das bitte ärztlich abklären.