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Was hilft gegen Reisekrankheit? Mittel & Tipps vom Apothekerteam
Übelkeit, Schwindel und Erbrechen im Auto, Bus, Schiff oder Flugzeug – Reisekrankheit entsteht, wenn Augen und Gleichgewichtssinn widersprüchliche Signale ans Gehirn senden. Das Wichtigste: Die meisten Mittel gegen Reisekrankheit wirken nur, wenn sie vorbeugend eingenommen werden – nicht erst wenn die Übelkeit bereits eingesetzt hat.
Tipp: Mittel gegen Reisekrankheit am besten 30–60 Minuten vor Reiseantritt einnehmen. Wer bereits Beschwerden hat, sollte auf Präparate in flüssiger Form oder als Zäpfchen zurückgreifen.
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Inhalt: 20 ml
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Inhalt: 50 ml
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Inhalt: 100 ml
Mylittledoc Lutscher Reise OK
Inhalt: 9 Stck.
Travelgum 20 mg - Kaugummi-Dragees
Inhalt: 10 Stck.
Waldviertler Bitterlikör
Inhalt: 40 ml
Dimenhydrinat – der Klassiker gegen Reisekrankheit
Dimenhydrinat ist der am häufigsten eingesetzte Wirkstoff gegen Reisekrankheit. Er blockiert Signale im Gleichgewichtszentrum des Gehirns und lindert so Übelkeit, Schwindel und Erbrechen zuverlässig. Erhältlich als Tablette, Kaugummi, Zäpfchen und Saft – auch für Kinder geeignet.
- Tabletten und Kaugummi: 30–60 Minuten vor Reiseantritt einnehmen
- Zäpfchen: Ideal wenn bereits Übelkeit besteht oder bei Kindern
- Kaugummi: Praktisch für unterwegs, wirkt etwas schneller
- Nebenwirkung: Macht müde – auf langen Fahrten manchmal erwünscht, beim Autofahren nicht geeignet
Scopolamin-Pflaster – ideal für Schiffsreisen
Das Scopolamin-Pflaster wird hinter das Ohr geklebt und gibt den Wirkstoff über mehrere Stunden kontinuierlich ab – ideal für lange Schiffsreisen oder mehrtägige Fahrten. Es wirkt länger und gleichmäßiger als Tabletten.
Wichtig: Das Pflaster ist in Österreich rezeptpflichtig – rechtzeitig vor der Reise beim Arzt oder in der Apotheke besprechen. Nicht für Kinder unter 12 Jahren und nicht in Kombination mit Alkohol geeignet.
Ingwer & pflanzliche Alternativen
Ingwer ist die bekannteste pflanzliche Alternative bei Reisekrankheit. Die enthaltenen Scharfstoffe wirken direkt im Magen-Darm-Trakt und können Übelkeit lindern. Erhältlich als Kapseln, Tee oder Lutschpastillen.
Ingwer ist besonders geeignet für Schwangere, Personen die auf Antihistaminika empfindlich reagieren, und Kinder – da er keine sedierenden Nebenwirkungen hat. Die Wirkung ist milder als bei Dimenhydrinat, aber gut verträglich.
Tipps ohne Medikamente
Ergänzend zu Medikamenten können diese Maßnahmen die Beschwerden reduzieren:
- Blickrichtung: In Fahrtrichtung sitzen, Horizont fixieren – nicht lesen oder aufs Handy schauen
- Position: Im Auto vorne sitzen, auf dem Schiff in der Mitte, im Flugzeug über den Tragflächen
- Frischluft: Fenster öffnen oder frische Luft einatmen
- Essen: Weder nüchtern noch mit vollem Magen reisen – leichte Mahlzeit vorher
- Akupressur: Druckpunkt am Handgelenk (3 Finger unter der Handgelenkfalte, Innenseite) – spezielle Armbänder erhältlich
- Ruhe: Augen schließen und Kopf abstützen bei unvermeidbarer Übelkeit
FAQ – Reisekrankheit
Was hilft am besten gegen Reisekrankheit?
Dimenhydrinat ist das wirksamste und am häufigsten eingesetzte Mittel – als Tablette oder Kaugummi 30–60 Minuten vor Reiseantritt einnehmen. Für Schiffsreisen ist das Scopolamin-Pflaster (rezeptpflichtig) die bessere Wahl. Ingwer-Präparate sind eine sanfte pflanzliche Alternative ohne sedierende Wirkung.
Wann muss ich das Mittel gegen Reisekrankheit einnehmen?
Unbedingt vorbeugend – 30 bis 60 Minuten vor Reiseantritt. Die meisten Mittel wirken kaum noch, wenn die Übelkeit bereits eingesetzt hat. Wer bereits Beschwerden hat, sollte auf Zäpfchen oder flüssige Darreichungsformen zurückgreifen.
Welches Mittel gegen Reisekrankheit ist für Kinder geeignet?
Dimenhydrinat ist ab einem bestimmten Alter und Körpergewicht auch für Kinder zugelassen – als Zäpfchen oder Saft. Die genaue Dosierung richtet sich nach Alter und Gewicht. Bitte immer die Packungsbeilage beachten oder in der Apotheke beraten lassen. Ingwer-Präparate sind ebenfalls gut verträglich für Kinder.
Kann ich das Scopolamin-Pflaster ohne Rezept kaufen?
Nein – das Scopolamin-Pflaster ist in Österreich rezeptpflichtig. Bitte rechtzeitig vor der Reise beim Arzt vorstellig werden oder in der Apotheke nach der Verfügbarkeit fragen. Das Pflaster sollte 4–12 Stunden vor Reiseantritt hinter das Ohr geklebt werden.
Was kann ich gegen Reisekrankheit tun ohne Medikamente?
In Fahrtrichtung sitzen, den Horizont fixieren und nicht lesen. Im Auto vorne sitzen, auf dem Schiff in der Mitte, im Flugzeug über den Tragflächen. Frischluft hilft ebenso wie eine leichte Mahlzeit vor der Reise. Akupressur-Armbänder am Handgelenk können ergänzend helfen.
Eine ordinäre Erkältung ist zwar unangenehm und man möchte sie so gut wie möglich vermeiden, doch ist sie für einen gesunden Erwachsenen wenig gefährlich. Bei Kleinkindern und Säuglingen sieht dies anders aus.
Der Mensch, sofern er sich nicht in völliger Isolation befindet, steht in ständigem Kontakt mit seiner Umwelt. Einem Umfeld, in dem es vor Viren und Bakterien nur so wimmelt. Viele davon sind harmlos und etliche dienen sogar zu unserem Schutz vor Krankheiten. Dennoch sind wir täglich und umso mehr in den Wintermonaten, auch bösartigen Viren und Keimen ausgesetzt.
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, sehnen sich viele nach Wohlbefinden und Gemütlichkeit. Die kalte Jahreszeit bringt nicht nur frostige Luft, sondern oft auch Stimmungstiefs mit sich. Hier kann die Aromatherapie mit ätherischen Ölen helfen, Körper und Geist zu entspannen und das emotionale Gleichgewicht zu stärken. Hochwertige öle aus der Apotheke bieten eine sichere und wirksame Lösung.
Das neue Jahr ist der perfekte Zeitpunkt, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Viele nehmen sich vor, nach den genussvollen Feiertagen wieder leichter und gesünder zu leben. Eine Detox-Kur oder Leberreinigung kann dabei helfen, den Stoffwechsel anzukurbeln und sich rundum wohler zu fühlen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Körper gezielt unterstützen können – mit Tipps und Produktempfehlungen aus Ihrer Apotheke.
Das Thema mag nicht unbedingt Gesprächsstoff Nummer 1 sein, aber es betrifft mehr Menschen als man denkt. Bis zu 24% der Bevölkerung kämpfen mit den Folgen eines trägen Darms. Das relativiert die Scham über das Thema zu sprechen ein wenig. Mit zunehmendem Alter häuft sich das Auftreten. Aber keine Sorge, der Darm lässt sich wieder auf Trapp bringen, damit die Zeit am stillen Örtchen nicht zum Kraftakt mutiert.
Schlafprobleme werden häufiger
Eine aktuelle Studie der Universität Salzburg zeigt: Fast die Hälfte der Österreicher hat Schlafprobleme, Grund dafür ist bei fast 57 % der Stress.1 Eine neue Kombination natürlicher Inhaltsstoffe macht Betroffenen Mut.*
Die Ursachen für „trockenes Auge“ sind zahlreich – im Winter führen Wind und Kälte zu einer Austrocknung, im Sommer sind Klimaanlagen und die dadurch entstehende niedrige Luftfeuchtigkeit dafür veranwortlich. Aber auch zu viel Bildschirm-Arbeit (man blinzelt zu wenig), Kontaktlinsen, Allergien, zunehmendes Alter und Medikamente sind auslösende Faktoren.
Die Fenchelcreme wirkt krampflösend und beruhigend, ohne die Haut zu reizen.
Verreiben Sie etwas von der Creme in Ihren Händen, um diesen zu erwärmen. Dann legen Sie Ihr Baby an einen gemütlichen Ort und massieren seinen Bauch im Uhrzeigersinn.
Die Fenchelcreme ist bei kühler Aufbewahrung etwa ein Jahr haltbar.
Mücken, Zecken, Wespen: Was hilft bei Insektenstichen wirklich? Unser Apothekerteam erklärt Sofortmaßnahmen, den besten Insektenschutz und wann ein Arzt nötig ist.