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Durchfall im Urlaub – was hilft wirklich?
Reisedurchfall ist eine der häufigsten Reisebeschwerden überhaupt – besonders in Ländern mit anderen Hygienestandards oder bei ungewohnter Küche. Das Wichtigste zuerst: ausreichend trinken. Flüssigkeitsverlust ist die größte Gefahr bei Durchfall, besonders in der Hitze. Oral-Rehydrationslösungen ersetzen Wasser, Elektrolyte und Zucker gleichzeitig und sind die erste Maßnahme – noch vor jedem Medikament.
Warnzeichen: Bei Fieber über 38,5 °C, blutigem Stuhl, starken Bauchkrämpfen oder Durchfall bei Kindern unter 2 Jahren immer sofort einen Arzt aufsuchen.
Inhalt: 28 Stck.
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Oral-Rehydrationslösungen – das Wichtigste zuerst
Bei Durchfall verliert der Körper nicht nur Wasser, sondern auch lebenswichtige Elektrolyte wie Natrium, Kalium und Chlorid. Reines Wasser allein reicht nicht – es kann den Elektrolytverlust sogar noch verstärken. Oral-Rehydrationslösungen (ORS) aus der Apotheke sind speziell zusammengesetzt, um Flüssigkeit, Salze und Zucker im richtigen Verhältnis zu ersetzen.
ORS gibt es als praktische Beutel zum Auflösen, kompakt und leicht – ideal für die Reiseapotheke. Trinken Sie so viel wie möglich, am besten in kleinen Schlucken über den Tag verteilt.
Loperamid – schnelle Linderung der Symptome
Loperamid verlangsamt die Darmtätigkeit und reduziert die Häufigkeit des Stuhldrangs rasch und wirksam. Es ist kein Antibiotikum und bekämpft keine Ursache – aber es kann in bestimmten Situationen sehr hilfreich sein, etwa wenn ein langer Flug oder eine wichtige Veranstaltung ansteht.
Loperamid nicht anwenden bei:
- Fieber über 38 °C
- Blut oder Schleim im Stuhl
- Kindern unter 12 Jahren ohne ärztliche Empfehlung
- Verdacht auf bakterielle Infektion (z. B. Salmonellen)
In diesen Fällen immer zum Arzt – Loperamid kann dann die Erreger im Darm zurückhalten und die Situation verschlechtern.
Probiotika – Darmflora unterstützen
Probiotika mit bestimmten Bakterienstämmen können die Häufigkeit und Dauer von Reisedurchfall nachweislich reduzieren. Am besten bereits 2 Wochen vor Reiseantritt beginnen und während der Reise weiterführen. Besonders bewährt bei längeren Reisen in tropische Länder oder bei wiederholten Reisedurchfällen.
Nach einem Durchfall helfen Probiotika außerdem dabei, die gestörte Darmflora wieder aufzubauen – besonders nach einer Antibiotikabehandlung.
Vorbeugung – Reisedurchfall vermeiden
In Risikogebieten hilft die einfache Regel „Cook it, boil it, peel it or forget it": Nur durchgekochtes oder geschältes Essen, kein Leitungswasser, kein Eis aus unbekannter Quelle. Weitere Maßnahmen:
- Hände regelmäßig waschen – besonders vor dem Essen
- Kein Leitungswasser trinken, auch nicht zum Zähneputzen in Hochrisikogebieten
- Vorsicht bei Salaten, rohem Gemüse und Straßenessen
- Probiotika 2 Wochen vor Reiseantritt beginnen
- Händedesinfektionsmittel für unterwegs mitnehmen
FAQ – Durchfall im Urlaub
Was ist das Erste, was man bei Reisedurchfall tun sollte?
Sofort ausreichend trinken – am besten mit einer Oral-Rehydrationslösung (ORS) aus der Apotheke. Sie ersetzt Wasser, Elektrolyte und Zucker im richtigen Verhältnis. Reines Wasser allein reicht nicht und kann den Elektrolytverlust sogar verstärken. Trinken Sie in kleinen Schlucken kontinuierlich über den Tag verteilt.
Wann kann ich Loperamid nehmen und wann nicht?
Loperamid kann bei einfachem Reisedurchfall ohne Fieber und ohne Blut im Stuhl eingesetzt werden, um die Beschwerden schnell zu lindern. Nicht anwenden bei Fieber über 38 °C, blutigem Stuhl, starken Bauchkrämpfen oder bei Kindern unter 12 Jahren ohne ärztliche Empfehlung. In diesen Fällen sofort zum Arzt.
Helfen Probiotika gegen Reisedurchfall?
Ja – bestimmte Probiotika-Stämme können die Häufigkeit und Dauer von Reisedurchfall nachweislich reduzieren. Am besten 2 Wochen vor Reiseantritt beginnen und während der Reise weiterführen. Nach einem Durchfall helfen Probiotika zusätzlich beim Wiederaufbau der Darmflora.
Was darf ich bei Durchfall im Urlaub essen?
Leicht verdauliche Kost: Zwieback, Weißbrot, gekochter Reis, Bananen, gekochte Karotten. Fettige, scharf gewürzte und blähende Speisen meiden. Milchprodukte zunächst reduzieren. Wichtig: weiter trinken – die Flüssigkeitszufuhr hat Vorrang vor der Nahrungsaufnahme.
Wie kann ich Reisedurchfall vorbeugen?
In Risikogebieten gilt: nur durchgekochtes oder geschältes Essen, kein Leitungswasser und kein Eis aus unbekannter Quelle. Regelmäßiges Händewaschen und Händedesinfektion vor dem Essen. Probiotika bereits 2 Wochen vor Reiseantritt beginnen. Vorsicht bei Salaten, rohem Gemüse und Straßenessen.
Eine ordinäre Erkältung ist zwar unangenehm und man möchte sie so gut wie möglich vermeiden, doch ist sie für einen gesunden Erwachsenen wenig gefährlich. Bei Kleinkindern und Säuglingen sieht dies anders aus.
Der Mensch, sofern er sich nicht in völliger Isolation befindet, steht in ständigem Kontakt mit seiner Umwelt. Einem Umfeld, in dem es vor Viren und Bakterien nur so wimmelt. Viele davon sind harmlos und etliche dienen sogar zu unserem Schutz vor Krankheiten. Dennoch sind wir täglich und umso mehr in den Wintermonaten, auch bösartigen Viren und Keimen ausgesetzt.
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, sehnen sich viele nach Wohlbefinden und Gemütlichkeit. Die kalte Jahreszeit bringt nicht nur frostige Luft, sondern oft auch Stimmungstiefs mit sich. Hier kann die Aromatherapie mit ätherischen Ölen helfen, Körper und Geist zu entspannen und das emotionale Gleichgewicht zu stärken. Hochwertige öle aus der Apotheke bieten eine sichere und wirksame Lösung.
Das neue Jahr ist der perfekte Zeitpunkt, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Viele nehmen sich vor, nach den genussvollen Feiertagen wieder leichter und gesünder zu leben. Eine Detox-Kur oder Leberreinigung kann dabei helfen, den Stoffwechsel anzukurbeln und sich rundum wohler zu fühlen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Körper gezielt unterstützen können – mit Tipps und Produktempfehlungen aus Ihrer Apotheke.
Das Thema mag nicht unbedingt Gesprächsstoff Nummer 1 sein, aber es betrifft mehr Menschen als man denkt. Bis zu 24% der Bevölkerung kämpfen mit den Folgen eines trägen Darms. Das relativiert die Scham über das Thema zu sprechen ein wenig. Mit zunehmendem Alter häuft sich das Auftreten. Aber keine Sorge, der Darm lässt sich wieder auf Trapp bringen, damit die Zeit am stillen Örtchen nicht zum Kraftakt mutiert.
Schlafprobleme werden häufiger
Eine aktuelle Studie der Universität Salzburg zeigt: Fast die Hälfte der Österreicher hat Schlafprobleme, Grund dafür ist bei fast 57 % der Stress.1 Eine neue Kombination natürlicher Inhaltsstoffe macht Betroffenen Mut.*
Die Ursachen für „trockenes Auge“ sind zahlreich – im Winter führen Wind und Kälte zu einer Austrocknung, im Sommer sind Klimaanlagen und die dadurch entstehende niedrige Luftfeuchtigkeit dafür veranwortlich. Aber auch zu viel Bildschirm-Arbeit (man blinzelt zu wenig), Kontaktlinsen, Allergien, zunehmendes Alter und Medikamente sind auslösende Faktoren.
Die Fenchelcreme wirkt krampflösend und beruhigend, ohne die Haut zu reizen.
Verreiben Sie etwas von der Creme in Ihren Händen, um diesen zu erwärmen. Dann legen Sie Ihr Baby an einen gemütlichen Ort und massieren seinen Bauch im Uhrzeigersinn.
Die Fenchelcreme ist bei kühler Aufbewahrung etwa ein Jahr haltbar.
Mücken, Zecken, Wespen: Was hilft bei Insektenstichen wirklich? Unser Apothekerteam erklärt Sofortmaßnahmen, den besten Insektenschutz und wann ein Arzt nötig ist.